09.02.17: Staupe bei Füchsen im Landkreis VG

Bei fünf Füchsen im Landkreis Vorpommern-Greifswald ist die Staupe nachgewiesen worden.
Das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei habe den Verdacht bestätigt, teilte der Kreis am Donnerstag mit. Amtstierarzt Holger Vogel appellierte an die Hunde- und Jagdhundebesitzer, den Impfschutz ihrer Vierbeiner zu überprüfen oder ihre Tiere impfen zu lassen. Schon bei einem kurzen Kontakt zwischen Hund und Fuchs beim Spaziergang könne eine Ansteckung mit Staupe geschehen.

18.01.17: Anerkennung von Schweißhundeführern

Laut aktuellem Landesjagdgesetz für M-V ist seit dem 01.07.2011 die Landesjägerschaft für die Anerkennung von Schweißhundeführern für Mecklenburg-Vorpommern zuständig. Hier lesen Sie, wie Sie Ihren Schweißhundeführerpass verlängern bzw. beantragen können.

Weidgenossen, die sich als Schweißhundeführer für den revierübergreifenden Nachsucheneinsatz anerkennen lassen möchten oder ihre Anerkennung verlängern lassen wollen, reichen folgende Unterlagen beim Landesjagdverband M-V, Forsthof 1, 19374 Damm, Fax: 03871/631212, E-Mail: blank@ljv-mecklenburg-vorpommern.de ein.

Für die Verlängerung benötigen wir:

- Kopie gültiger Jahresjagdschein
- Kopie des bisherigen Schweißhundeführerpasses
- Nachweis von Nachsuchen in verschiedenen Revieren (Nachsuchenbuch)
- Verwaltungsgebühr in Höhe von 25,- € überweisen Sie bitte auf das Konto des Landesjagdverbandes, IBAN: DE64200300000019425645.

Für eine erste Anerkennung benötigen wir:

- Teilnahmebestätigung am vorgeschriebenen Sachkundelehrgang bei der Landesjägerschaft M-V oder einer privaten Jagdschule gemäß Jägerprüfungsordnung für M-V in der z.Z. gültigen Fassung
- Kopie gültiger Jahresjagdschein
- Ahnentafel für den anzuerkennenden Jagdhund
- Brauchbarkeitspass für den anzuerkennenden Jagdhund
- Nachweis, dass zwei Jahre lang ein Jagdhund geführt wurde, dem die Brauchbarkeit Stufe C (Nachsuche auf Schalenwild) bestätigt wurde
- Zeugnis der bestandenen Verbandsschweißprüfung oder gleichwertige Jagdgebrauchshundeprüfung (1000 Meter Übernachtfährte)
- Nachweis von Nachsuchen in verschiedenen Revieren (Nachsuchenbuch)
- Nachweis einer Haftpflichtversicherung für den Jagdhund, falls diese nicht über den LJV abgeschlossen wurde.
- die aktuelle Anschrift und die Rufnummer des Schweißhundeführers
- Verwaltungsgebühr in Höhe von 25,- € überweisen Sie bitte auf das Konto des Landesjagdverbandes, IBAN: DE64200300000019425645.

(Die Verwaltungsgebühr wird auf Grundlage der Jagdgebührenverordnung für Amtshandlungen im Bereich des Jagdwesens vom 27.02.2016 erhoben).


LJV M-V

28.12.16: Jagdverbot auf Federwild und Verbot der Treib- oder Drückjagd in M-V

Es ist verboten, in der Zeit vom 11. Januar bis 31. Juli die Jagd in Form der Treib- oder Drückjagd auszuüben.

Es ist verboten, in der Zeit vom 11. Januar bis 31. Juli die Jagd in Form der Treib- oder Drückjagd auszuüben.

1. Jagdverbot auf Federwild
Für die diesjährige Jagdsaison bis zum Beginn der nächsten Schonzeit der einzelnen
Wildarten bestehen ein Jagdverbot auf sämtliche Federwildarten und ein Abschuss-verbot für Kormoran.

2. Drückjagdverbot ab 11. Januar
Es ist verboten, in der Zeit vom 11. Januar bis 31. Juli die Jagd in Form der Treib- oder Drückjagd auszuüben.

Hiervon ausgenommen sind bis zum 31. März 2019 folgende Gebiete:

- die Jagdbezirke im Landkreis Vorpommern-Greifswald,
- die Jagdbezirke in den Städten und Gemeinden Basedow, Malchin, Neukalen, Dargun, Hansestadt Demmin, Kletzin, Schönfeld (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte)
- die Küstenvogelbrutgebiete.


Martin Rackwitz
Oberste Jagdbehörde

23.11.16: Jagdhundeeinsatz in Sperrbezirken oder Beobachtungsgebieten

Gemäß § 56 Absatz 3 Satz 1 der Verordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest (Geflügelpest-Verordnung) des Bundes gilt: "Wer einen Hund oder eine Katze hält, hat sicherzustellen, dass diese im Sperrbezirk oder im Beobachtungsgebiet nicht frei umherlaufen".

Ziel dieser Anordnung ist, dass Hunde und Katzen nicht ohne Aufsicht im "freien Feld" unterwegs sind und ggf. infektiöses Material zu sich nehmen oder dieses in Haus- und Wohnbereiche verbringen. Dies soll mögliche Infektionsketten zum Hausgeflügel und eine Infektion von Hund und Katze an sich unterbinden.

Laut Mitteilung der obersten Jagdbehörde gilt Folgendes:

Jagdhunde sind während des jagdlichen Einsatzes von dieser Anleinpflicht ausgenommen!

Begründung:
Gemäß § 35 Abs. 1 LJagdG M-V sind bei jeder Such-, Drück- oder Treibjagd, bei jeder Jagd auf Schnepfen oder Wasserwild sowie bei jeder Nachsuche auf Wild Jagdhunde, deren jagdliche Eignung (Brauchbarkeit) die Landesjägerschaft bestätigt hat, in genügender Zahl mitzuführen und nur solche zu verwenden. Durch ihre spezielle Ausbildung, Prüfung und Bestätigung der Brauchbarkeit stehen die Jagdhunde auch während der Such-, Drück- oder Treibjagd unter ständigem Einfluss und Aufsicht des Hundeführers (sog. unsichtbare Leine) und sie „laufen“ im vorg. Sinne nicht „frei umher".

Stand: 23.11.2016

14.11.16: Backhaus ordnet vorübergehendes Jagdverbot für Wildvögel an

Nr.362/2016 | 14.11.2016 | LU | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt
Um das Risiko einer Übertragung des Geflügelpest-Virus von Wildvögeln auf Hausgeflügel zu minimieren, erteilt Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt, ein vorübergehendes Jagdverbot für dem Jagdrecht unterliegende Wildvögel.

„Mir ist bewusst, dass diese einschneidende Regelung nicht bei jedem Jäger oder Landwirt auf Gegenliebe stoßen wird. Ich halte sie im Sinne eines ganzheitlichen Vorgehens gegen die weitere Ausbreitung des Geflügelpest-Virus aber für eine ganz zentrale und notwendige Maßnahme. Ziel ist, nicht auszuschließende Infektionskette zwischen möglicherweise erkrankter Wildvögeln und Hausgeflügel über den Jäger als Verbindungsglied zu unterbrechen“, betonte der Minister. Eine entsprechende Allgemeinverfügung wird in Kürze im Amtsblatt für Mecklenburg-Vorpommern veröffentlicht.
Das Jagdverbot ist wie folgt befristet:
a) Grau-, Bläss-, Saat- und Kanadagans sowie Stock-, Pfeif-, Krick- und Tafelente bis zum 15. Januar 2017,
b) Lach-, Sturm-, Silber-, Mantel- und Heringsmöwe bis zum 10. Februar 2017,
c) Ringeltaube, Türkentaube und Höckerschwan bis zum 20. Februar 2017.
Im Anschluss an diese Zeiträume beginnt für die einzelnen Wildvogelarten ohnehin die Schonzeit, so dass sich das Zeitfenster der Jagdruhe für diese Vogelarten bis weit in das nächste Jahr hinein schließt.


http://www.regierung-mv.de/Landesregierung/lm/Aktuell/?id=121473&processor=processor.sa.pressemitteilung